Wofür lebst du? Ein Gedicht

WOFÜR LEBST DU_

Nachdem ich schon einmal ein Gedicht als Gastartikel auf einem anderen Blog veröffentlicht habe, dachte ich, dieses Mal musst du da direkt hier durch. Wenn du keinen Bock auf Gedicht hast – der nächste Blogpost kommt schon in ein paar Tagen 😉


Wofür lebst du? Hast du ein Ziel im Leben?

Möchtest du etwas erreichen oder etwas bewegen?

Oder bist du noch auf der Suche nach deinem Ziel

Und ist dir diese Suche vielleicht manchmal zu viel?

 

Hast du das Gefühl, zu langsam zu sein?

Immer nur zu warten und nur für den Schein

so zu tun, als ob du wüsstest was du wirklich vom Leben willst

Als ob du einen Plan hast und diesen erfüllst.

 

Bist du es leid, schlaue Leute zu hören,

die immer alles besser wissen und dich trotzdem nur stören

mit ihren Ratgebern und Tipps, die sie überall verbreiten

und die dich doch alle nur noch mehr zum Grübeln verleiten?

 

Bist du es leid, jeden Tag nach dem Sinn zu suchen,

und jede entspannte Minute als verloren zu verbuchen

weil du immer noch nicht weißt, warum du denn nun lebst,

und nicht als Teilchen irgendwo im Universum schwebst?

 

Soll ich dir was sagen? So ging es doch auch mir!

Ich wusste doch auch nicht: Warum bin ich hier?

War genauso zweifelnd und unsicher im Leben,

und konnte so doch mir selbst am allerwenigsten geben.

 

Irgendwann habe ich dann aufgehört zu fragen.

Ich konnte diese ständige Unsicherheit nicht mehr ertragen

und hatte auch gar keine Zeit mehr dafür,

denn plötzlich erschien eine andere Tür.

 

Ich habe es einfach mal anders probiert,

mich nichts mehr gefragt und nicht mehr geniert,

etwas zu tun, was andere vielleicht nicht verstehen.

Ich wollte ganz einfach meinen eigenen Weg gehen.

 

Und nun stehe ich hier ohne Job und mit wenig Geld

Und fühle mich doch wie die Königin der Welt.

Denn während ihr alle aufs Wochenende wartet,

merke ich wie mein Leben jeden Tag aufs Neue startet.

 

Wie ich einfach nur mache, was mir gefällt,

ohne groß nachzudenken über das Geld

Ohne zu wissen, was die Zukunft mir bringt.

Und weißt du was? Ich fühle mich beschwingt.

 

Du musst nicht immer dein Leben fest planen,

an Konventionen festhalten und dabei leise ahnen,

dass diese gemacht sind von Menschen, die versuchen zu leiten,

und jetzt langsam merken, dass wir ihnen entgleiten.

 

Wir, die einfach nicht mehr tun, was sie gerne hätten,

denn genau diese Erwartungen sind doch die Ketten,

die dich zurückhalten auf der Reise zu dir und zu deinem Glück.

Darum sage ich dir: Mach doch einfach mal mit:

 

Tu nur noch das, was sich gut anfühlt im Herzen,

sei es Frösche küssen oder mit dem Nachbarn scherzen.

Werde wieder ein Kind ohne Scheu vor den Blicken,

die spießige Leute dir daraufhin schicken.

 

Denn jetzt bist du mal dran und darfst alleine entscheiden:

Was will ich tun, und was lieber meiden?

Worauf habe ich heute wohl Lust?

Ganz ohne Sorgen und ganz ohne Frust.

 

Und du wirst merken: Es kann so einfach sein.

Du brauchst gar kein Ziel und kein Heiligenschein.

Traue dich zu tun, was immer dir gefällt.

Wofür lebst du? Egal! Werde dein eigener Held.

Von Umzügen, Reisen und einem Outing

Umzugsgedanken

Ich sitze im Wohnzimmer zwischen Kisten und losem Chaos und hab gerade mal eine halbe Stunde Zeit durchzuatmen. So ein Umzug ist wirklich unglaublich stressig.

Timo und ich haben ja vorher schon ein ganzes Haus für uns alleine gehabt.

Das ist toll, da man viel Platz hat für Gäste, Partys und Hobbies. Schlecht, da man viel Platz hat für Kram, Kram und nochmals Kram.

Unfassbar, was sich da alles ansammelt. Fast bin ich ein bisschen erleichtert, dass wir nach 3 Jahren diesen Umzug angehen, denn so können wir viel nutzloses Zeug aussortieren und aufgeräumt neu starten.

Das neue Haus ist übrigens sooo toll! Natürlich ist es noch das totale Chaos. Aber es wird! (wohl mein Lieblingssatz der letzten 3 Wochen) Es hat zwei Kamine, einen in jeder Etage. Außerdem ist Küche, Kaminzimmer und Wohnzimmer alles ein riesengroßer Raum – lediglich optisch abgetrennt durch dunkle Holzbalken. So richtig Bauernhaus-Style.

Naja und natürlich das absolute Highlight: Egon steht direkt vor der Tür! Wenn du mir auf Facebook oder Instagram folgst, hast du ja auch schon Fotos davon gesehen. Ist das nicht ein Traum? Seit ich denken kann, wollte ich immer in einem großen Bauernhof wohnen mit meinen ganzen Tieren drum herum. Ein großer Bauerhof ist es jetzt noch nicht, aber definitiv ein Schritt in die richtige Richtung.

Eigentlich sollte ich ja Kisten auspacken, doch jetzt stehe ich alle fünf Minuten am Küchenfenster und beobachte Egon.

Da gibt es schließlich auch ständig was zu sehen! Egon frisst Heu, Egon steht im Wind, Egon legt sich hin, Egon steht im Schnee, Egon döst, Egon äppelt, Egon rennt unter dem Zaun durch… Kino ist nichts dagegen!

Ein bisschen doof ist, dass ich immer noch kein Internet habe. Erst ab dem 10. April wieder. Das ist immer noch soo lange, sind die bei der Telekom verrückt?! Mir fehlt das Veröffentlichen von Blogeinträgen, das Lesen von lieben Kommentaren und das Surfen auf anderen Blogs.

Andererseits genieße ich diese „freie Zeit“ auch etwas. Ich merke, dass es mir gut tut, einen halben Tag draußen bei den Pferden zu verbringen. Einfach mal runterzugehen und Egon zu kraulen. Von den Großen angebrummelt zu werden, wenn ich die Heugabel in die Hand nehme. Mir zum Verkauf stehende Ponys anzusehen (mehr dazu in einem anderen Beitrag. Wahrscheinlich 😉 ).

Aber so langsam werde ich nervös. Wie soll ich denn auch Geld verdienen, wenn ich kein Internet habe? Die Zeit, die ich mal kurz bei einer Freundin in der Küche mit WLAN verbringe, reicht gerade zum Email durchsehen und beantwortet.

Generell hat mich dieser Umzug irgendwie ganz schön ausgelaugt. Was mich zum zweiten Teil meiner Überschrift bringt.

Vielleicht erstaunt dich das jetzt, aber ich bin so absolut gar nicht belastbar. Vieles stresst mich sehr schnell und ich mache mich in meinem Kopf total verrückt. Das ist zwar schon wesentlich besser geworden, aber immer noch ein großer Teil meines Lebens. Warum ist das so? Nun, das weiß ich nicht genau. Sicher weiß ich aber, dass ich vor etwa einem Jahr die Diagnose bekam: Depression.

Es war ein langer Kampf für mich, bis ich Hilfe bekam, die mir überhaupt sagen konnte, was ich hatte. Und ein noch längerer bis ich mein Leben so geändert habe, dass es mir besser ging.

Derzeit bin ich in Therapiepause und versuche langsam meine Medikamente auszuschleichen, was ebenfalls an meinen Nerven zieht. Ich habe jetzt soo lange überlegt, ob ich das überhaupt veröffentlichen möchte. Irgendwie schwingt doch immer die Angst mit, danach anders behandelt zu werden. Vielleicht keinen Job oder keine Kunden mehr bekommen.

Aber eigentlich ist das doch Quatsch, oder? Es ist doch nur eine Krankheit wie jede andere auch.

Mischa von Adios Angst hat in seiner Liebeserklärung an depressive Menschen vieles ausgesprochen, was mich derzeit aufgrund der medialen Berichterstattung beschäftigt. Deswegen will ich dir gegenüber jetzt auch ehrlich sein und das nicht mehr verschweigen. Denn die Depression bzw. die Anfälligkeit dafür bestimmt ja auch vieles in meinem Leben.

Und das meine ich jetzt ganz positiv. Ich habe gelernt, mir Zeit für mich selbst zu nehmen. Mit meinen Gefühlen umzugehen. Im Moment zu leben und nicht über die Zukunft zu grübeln. Manchmal aber auch, mich zurückzuziehen.

So ein bisschen habe ich mit diesem Post vielleicht auch die Hoffnung, dass ich andere Leute inspiriere. Ich habe trotz Depression vieles geschafft, auf das ich unglaublich stolz bin. Mir eine Selbstständigkeit aufgebaut. Meinen Hänger-Führerschein gemacht. Gereist.

Und seit ich mein eigenes Ding mache und mein Leben so lebe, wie ich möchte und nicht so, wie ich sollte, geht es mir so viel besser. Nein, mir geht es nicht nur besser – mir geht es richtig gut.

Das trifft nicht nur auf Menschen mit psychischer Erkrankung zu, sondern auf jeden. Wenn dich etwas in deinem Leben nicht 100% glücklich macht, dann sorge dafür, dass du es so änderst, dass es das verdammt nochmal tut! Das kann eine Kleinigkeit sein, wie das Chaos in der Küche, oder eine größere Sache, wie dein Job. Du alleine bist dafür verantwortlich wie es dir geht. Niemand anderes!

Und wenn dein Herz dir sagt, du solltest dir ein Pony kaufen, zu deinem Pony ziehen und mit diesem durch Deutschland wandern, dann wird dich auch genau das glücklich machen. Versprochen 😉

Puh, damit habe ich mein Outing auch geschafft.

Wie geht es jetzt bei uns weiter?

Über Ostern waren Timo und ich auf einer Bloggerreise in Luxemburg. Und es war sooo toll! Ich bin ganz begeistert! Wir waren dort im Mullerthal, in der kleinen Luxemburgischen Schweiz, wandern. Gestern habe ich schon schnell die Fotos und Videos durchgesehen – das wird ein richtig cooler Bericht darüber. Bleib gespannt!

So, und schon düse ich wieder weiter. Heute werde ich noch einige Kisten auspacken und dann den Egon entflusen. Unglaublich, was der derzeit an Haaren verliert 😀 Bis bald!

Headerfoto von Ulrike Erdmann Fotografie

Gedanken vor einer Reise

GEDANKEN

Kennst du dieses Kribbeln vor einer Reise? Diese angespannte Vorfreude auf die Reise selbst, auf das Ankommen und all das Neue, das vor dir liegt? Kennst du dieses Gefühl, dieses Fernweh, das dich immer wieder von zu Hause wegzieht?

Ehrlich?

Ich nicht.

Ich habe dieses Gefühl nicht. Ja, ich reise mit meinem Pony durch Deutschland, bin ständig mit dem Fernbus unterwegs in anderen Städten und habe meinen Job aufgegeben, um mehr reisen zu können.

Aber ich habe diese Vorfreude trotzdem nicht.

Stattdessen habe ich Angst.

Ich bin die totale Schisserin, wenn es ums Reisen geht. Ich mache mir vorher dreitausend Gedanken, wie ich alles organisiere, was ich wann wie machen werde, was alles schief gehen könnte und wie ich es verhindere…. Ich mache mir so viele Gedanken, dass für reine Vorfreude meist gar keine Zeit bleibt.

Natürlich freue ich mich schon auch auf meine Reisen. Aber manchmal mache ich eine Reise auch, weil ich weiß, das ich sie machen muss. Mir selbst zuliebe. Um zu lernen. Denn ich lerne fast ausschließlich dann, wenn ich meine Komfortzone verlasse. Und Reisen liegt bei mir weit außerhalb dieser Zone, das kannst du mir glauben.

Ich bin der totale Sicherheits- und Gewohnheitsmensch. Und eine Grüblerin. Ich mache mir viel zu viele Gedanken und habe mein Leben gerne so strukturiert, wie nur irgendwie möglich.

Reisen passen da so gar nicht in mein Schema. Und trotzdem mache ich sie immer wieder und wachse an jeder einzelnen.

Vielleicht ist dieser Blog also gar kein Wanderblog, sondern ein Angst-Überwindungs-Blog. Und ich habe es bisher nur gut getarnt.

Ich schreibe diesen Beitrag gerade am Donnerstag Vormittag. Morgen, am Freitag, wird er online gehen. Wenige Stunden später werde ich im Fernbus nach Berlin sitzen. Ich werde dort 8 Tage verbringen, einen Workshop machen, zur Reisemesse gehen, zahlreiche Abendtermine wahrnehmen, meinen Geburtstag feiern…

Und ich bin nervös. Verdammt nervös. Werde ich die Wohnung finden? Gehe ich im Getümmel der S-Bahnen verloren? Was soll ich auf der Messe nur anziehen? Was denken die anderen von mir? Wann hole ich wen wo von welchem Bahnhof ab?

Und das ist eine Reise ohne Egon. Was meinst du, was in mir vorgeht, wenn ich Egon mitnehme? Dann geht das Gedankenkarussel erst so richtig los.

Aber nach jeder Reise bin ich ein Stück stärker. Dieses Glücksgefühl, was viele vor der Reise haben, habe ich danach. Wenn ich abends wieder auf meinem Sofa zu Hause liege. Wenn Mann, Hund und Pony wieder gesund zurückgefunden haben. Wenn ich Fotos und Videos sortiere. Dann habe ich dieses Kribbeln.

Nicht jede Reise ist bei mir übrigens toll. Letztes Wochenende war ich in München. Und habe mich dort so mit einem Freund gestritten, dass wir jetzt nicht mehr miteinander reden. Vielleicht hätte ich ihn im Restaurant nicht so anschreien sollen – das muss ich fairerweise dazu sagen. Aber ich hatte meine Gründe.

Und dann fühlt sich Reisen zeitweise auch richtig mies an.

Aber weißt du, was ich gemacht habe?

Ich habe mir am nächsten Tag ganz viel Zeit genommen, bin alleine durch die Stadt geschlendert und habe mir gesagt, dass ich immer zu mir stehen werde. Egal, welche Entscheidungen ich treffe und wie blöd ich mich manchmal aufführe. Ich liebe mich und ich werde immer zu mir halten.

Und das hat mir eine Riesenkraft gegeben. Später bin ich in den Fernbus gestiegen und hatte richtig das Gefühl, gewachsen zu sein.

Warum schreibe ich das hier?

Weil ich dir gerne zeigen möchte, dass ich eigentlich der totale Angsthase bin, was Reisen angeht.

Und trotzdem tue ich es. Weil es mich stärkt. Weil ich das Gefühl habe, dass das etwas ist, was ich im Leben tun muss.

Oft bekomme ich Emails, die sinngemäß sagen: „Du bist so unglaublich mutig…“ Und ich denke mir: Neeiiiin. Bin ich so überhaupt gar nicht. Aber ich überwinde mich bewusst.

Und ganz ehrlich: Wenn ich das hier alles kann, dann kannst du das schon lange!

Du musst nicht besonders stark sein, um deine Träume zu leben. Nicht besonders mutig. Und nicht besonders tapfer. Du musst auch nicht besonders begabt sein. Du musst es einfach nur machen.

Mein Brief an Egon

Lieber Egon

Lieber Egon,

ich kann mir förmlich dein genervtes Gesicht vorstellen. „Jetzt schreibt die mir auch noch Briefe… Soll mal lieber die Heuraufe wieder auffüllen“. Keine Sorge, ich werde ihn dir auch nicht vorlesen, weil du dann eh nur vor mir weg laufen und deine Ohren auf diese ganz bestimmte Weise genervt zur Seite abklappen wirst. Oder den Brief versuchst aufzuessen. Ich kenne dich doch.

Trotzdem war es mir wichtig, dir einfach mal zu schreiben. Du hast mein Leben ganz schön auf den Kopf gestellt, weißt du das überhaupt? Du kleines flauschiges Fellknäuel (und auch diese Bezeichnung wirst du hassen, hihi 😀 ).

Als ich dich vor 1,5 Jahren adoptiert habe, habe ich mir gar nicht viel dabei gedacht. Klar, du warst süß und wie erwähnt furchtbar flauschig, aber ich hatte nicht vor, an meinem Leben viel zu ändern nur wegen dir.

Und jetzt?

Jetzt schreibe ich über dich in einem Blog, verbringe meine Urlaube wandern und zeltend, habe meinen Job aufgegeben, werde umziehen und wurde als „starke Frau“ portraitiert. Und das alles nur wegen dir! Ja wirklich!

Das ist doch verrückt, oder? Hast du das mit Absicht gemacht?

Hast du gewusst, dass ich dich brauche und bist deswegen zu mir gekommen? Hast du gewusst, dass du mein Leben um 180 Grad drehen wirst? Du tust ja immer so unscheinbar, wenn du heu-mümmelnd im Paddock stehst. Aber manchmal glaube ich, du kennst mich besser, als ich mich selbst.

Dabei sind wir gar nicht so ein richtiges Traumpaar. Du bist einfach ein kleiner Grumpy, wenn ich das mal so sagen darf. Und ich irgendwie auch. Du wieherst mir nicht auf der Weide entgegen, willst lieber Heu essen, statt mit mir etwas zu üben und hast beim Putzen oft schlechte Laune.

Aber weißt du was? Das stört mich überhaupt nicht. Im Gegenteil. Du bist eben du und ich habe dich lieb, so wie du bist. Gerade, weil du „Charakter“ hast.

Dafür beweist du mir immer wieder, dass du mir vertraust und mir folgst, wenn es darauf ankommt. Die Wanderung durch die Drachenschlucht – oh mein Gott, war das der Wahnsinn. Du warst so artig und tapfer!

Oder neulich bei unserer Winterwanderung bist du mir einfach so in den tiefen Schnee gefolgt… bis du bis zum Bauch feststecktest. Ja, ich bin da manchmal ein bisschen trottelig.

Danke, dass du mir das immer wieder verzeihst und mir trotzdem immer wieder dein Vertrauen schenkst. Und dann darfst du auch mal genervt gucken 😉

Ich weiß gar nicht, wo ich derzeit ohne dich wäre. Vermutlich weiterhin in meinem alten Job, stundenlang drinnen vor dem Computer, an mir selbst zweifelnd und irgendwie ohne Ziel.

Dabei will ich mein „altes“ Leben gar nicht schlecht reden. Aber du weißt ja, wie es mir ging. Oder auch jetzt noch manchmal geht. Kann ja nicht immer alles Heu, Müsli und Sonnenschein sein. Aber durch dich habe ich im letzten Jahr so vieles verändert. Und so viele tolle Leute kennengelernt.

Weißt du eigentlich, dass du ein kleiner Star bist? Eigentlich wollte ich es dir ja gar nicht verraten, weil du dann sicher noch eigensinniger wirst und nur noch BIO-Möhren frisst oder so. Aber es stimmt: Ganz viele Leute kennen dich und unsere Geschichten.

Und mein kleiner Star bist du sowieso. Wenn ich dich mal wieder vom Altenheim abhole, wo du vor der Tür auf Leckerlies wartest. Wenn du auf unseren Wanderungen Fahrradfahrer anwieherst. Wenn du unbeirrt Treppen läufst und unterm Schnee nach Grasbüscheln suchst.

So richtig weiß ich gar nicht, wie das passieren konnte, dass ich mein Leben so verändert habe. Aber ich weiß, dass es gut ist. Und dass du der Grund dafür warst.

Ich wollte mehr Zeit mit dir in der Natur verbringen. Also konnte ich nicht 40 Stunden in der Woche im Büro sitzen. Ich wollte dich jeden Tag sehen, also werde ich umziehen. Ich wollte glücklich sein und nur noch das machen, was mir Spaß macht. Also mache ich das.

Und jetzt wollte ich dir dafür einfach mal Danke sagen.

Danke, dass du mir dafür die Kraft gibst.

Danke, dass du mich mit deinem Schabernack immer wieder aufheiterst.

Danke, dass du mir folgst und vertraust.

Danke, du kleines Fellmonster.

Für alles.

Deine Sarah

Ist Egon ein Opa? Und wie es jetzt weitergeht

Ist Egon ein Opa?

Wer mir auf Facebook folgt hat sicherlich mitbekommen, dass Egon vor Kurzem zum Zahnarzt musste. Der Grund: Er hat nicht mehr richtig gefressen. Heu hat er immer im Wassereimer eingetaucht, dann ewig zerkaut und wieder ausgespuckt. Ebenso wie harte Leckerlies. Böse Zungen würden behaupten, dass so eine Diät dem Pferdebauch gar nicht so schlecht täte, aber das ist natürlich so keine Lösung. Schließlich soll er keine Schmerzen haben!

Also habe ich den Pferdezahnarzt zu uns in den Stall bestellt. Pferdebesitzer unter euch wissen vermutlich, was das bedeutet. Wenn du nicht dazu gehörst: So eine Pferdezahnbehandlung ist gar nicht so einfach. Denn wie erklärst du einem Pferd, dass es jetzt mal lange den Mund offen halten und ja nicht zubeißen soll? Eben! 😉

Der Kleine wurde also in der Box sediert und hing auch sofort da wie so ein Schluck Wasser. Trotzdem konnte er sich bei der Behandlung noch ganz gut wehren, es war also nicht zu viel 😀 Dann kam eine Maulsperre rein und los ging es. Zimperlich darf man da nicht sein.

Egons Zähne wurden abgeschliffen und hübsch gemacht. Die eine Seite war schon geschafft, dann stutze der Tierarzt und fummelte immer wieder mit der Hand in Egons Maul herum. Zweimal hat er mich gefragt „Wie alt ist der??“, was ich beides Mal mit „10“ beantwortet habe. Ich hatte kaum Zeit darüber nachzudenken, da tauchte die Hand vom Tierarzt wieder auf – zusammen mit einem Zahn! Da hab ich aber groß geschaut! Abgesehen davon, dass für ein so kleines Pony der Zahn ganz schön groß war: Warum ist so ein Zahn so locker??

Mini-Shetty Zahn

Als die Behandlung geschafft und der Tierarzt weg war, habe ich mich erst einmal hingesetzt und bei Facebook um Rat gefragt (ich musste ja eh noch warten, bis mein Kleiner wieder komplett wach war).

Leider ist so eine Fernprognose natürlich immer sehr schwierig. Fällt so ein Zahn einfach raus? Warum sind die Wurzeln so kurz? Hat er einen Tritt abbekommen? Ist er in Wirklichkeit schon viel älter??

Zur Erklärung: In Egons Pass steht als Geburtsdatum der 01.01.2004. Es ist also geschätzt. Und das kann alles und nichts bedeuten. Ich habe vor einiger Zeit mal den Hof kontaktiert, wo Egon angeblich die ersten 7 Jahre seines Lebens verbracht hat. Leider kam da nie eine Rückmeldung.

Über den Kontakt einer lieben Leserin habe ich daraufhin mit einer Pferdedentistin geschrieben. Diese schätzt den Zahn auf 25 Jahre! Als ich ihr dann allerdings ein Foto von Egon (vom Körper insgesamt und vom Kopf) geschickt habe, meinte sie, dass er eigentlich nicht so aussieht. Sicher könnte sie es sagen, wenn ich die Kauflächen der Zähne fotografiere. Nur wie? Egon will dann immer die Kamera aufessen 😀

Mini-Shetty Gebiss

Wie geht es also jetzt weiter?

Tja, was mach ich also nun mit meinem Wahrscheinlich-Opa? Ganz einfach: Genau dasselbe wie vorher.

Egon ist (jetzt wieder, die Zahnweh sind ja weg) topfit, rennt wie ein junger Hengst über die Weide, ist Zweitranghöchster (übrigens ein traumhaftes Bild, wenn 800kg Friese vor 150kg Mini-Pony flüchten), hat eine bessere Kondition als ich, wunderschöne Hufe und lebhaften Charakter. Der Kleine will gefordert und bewegt werden.

Und auch wenn er vielleicht schon 30 Jahre sein sollte – warum sollte ich dann jetzt etwas anderes machen als vorher? Solange er Spaß am Wandern hat, kommt er auch mit. Wenn es mal nicht mehr so klappt, werden die Runden natürlich kleiner und leichter, keine Frage. Aber bis dahin heißt es weiterhin: Achtung, hier kommen wir! 😀

Gute Vorsätze oder echtes Leben? So war mein 2014

Mein 2014

Das Jahr ist zu Ende. Krass, wie schnell das immer geht, oder? Morgen vor einem Jahr stand ich mit Timo auf einem Berg und habe das Feuerwerk über Erfurts Dächern angeschaut. Morgen in diesem Jahr stehen wir bei Freunden in unserer zukünftigen Heimat.

Im März habe ich mit Hilfe des Blog Camps verwandert.de komplett neu gelauncht und im April meine Ziele und Pläne für das restliche Jahr aufgeschrieben. Da ist doch jetzt ein guter Zeitpunkt zu schauen, ob ich meine Vorsätze auch eingehalten habe:

Zum Blog

Den Blog weiter bekannt zu machen

Hier bin ich sooo froh sagen zu können: Ja, das hat geklappt. Und wie! Ihr unterstützt mich so unglaublich in dem, was ich tue. Ich bekomme viele Mails, Kommentare und sogar Briefe. Wow! Der Blog ist wirklich mein Baby und ich bin soo froh, dass er euch so gut gefällt.

Auch die Zahlen sind der Wahnsinn. Mein Ziel war es, Ende des Jahres 5.000 Uniques im Monat zu haben. Und was habe ich? 10.000. Ihr seid doch allesamt verrückt 😀 Einen dicken Schmatzer auch von Egon an dieser Stelle!

1 x im Monat wandern gehen

Auch das haben wir ganz gut hinbekommen. Wir haben in diesem Jahr so unglaublich tolle Touren erlebt. Der Start war unsere 3-Tages-Wanderung um die Talsperre Zeulenroda. Eine Tour, die immer noch etwas ganz besonderes für mich ist.

Aber auch in Hessen waren wir unterwegs und konnten auf einer tollen Ranch übernachten.

Wir haben Drachen besiegt und Feen gesehen. Außerdem waren wir auf ganz vielen Tagestouren in Thüringen unterwegs.

Wildwest-Festival

Check! 😉 Hier der Bericht > klick! Es war sooo toll!

Sächsische Schweiz

Haben wir dieses Jahr leider nicht geschafft. Dafür habe ich es nun für nächstes Jahr geplant und dann sogar mit Begleitung einer lieben Leserin und ihres Ponys. Ich bin schon ganz aufgeregt!

Panoramaweg Schwarzatal

Ein Teilstück davon bin ich ja schon gelaufen. Eigentlich hatten wir uns für dieses Jahr den Rest vorgenommen. Und ähm… haben das nicht gemacht.

Rennsteig

Auch hier… nicht gemacht. Irgendwie ist das mit Pony echt schwierig. Es gibt keine Übernachtungsmöglichkeiten für eine Gruppe aus Mensch, Hund und Pferd. Und da der Rennsteig touristisch sehr überlaufen ist, wird alles andere dort auch schwierig.

Aber eigentlich möchte ich den Rennsteig unbedingt nochmal laufen, alleine um mitreden zu können.

Persönliches

Gesund werden

Mir geht es so viel besser als noch zu Beginn des Jahres. Zwar bin ich tierisch aufgeregt, was meine Selbstständigkeit bringen wird, aber ich freu mich auch total auf diese Zeit. Das gibt mir so einen richtigen Schub.

Meditation lernen

Ich habe es angefangen 😉 Sollte ich aber wirklich mehr machen, denn Entspannung ist enorm wichtig für mich.

Den BE-Führerschein machen

Juchuuu, das habe ich geschafft und bin immer noch so stolz auf mich 🙂 Jetzt kann ich mit meinem eigenen Auto, meinen eigenen Hänger mit meinem eigenen Pferd drin ziehen. Wenn das mal nicht cool ist.

Grundkenntnisse in einer neuen Sprache

Je suis une tortue 😀


Einige meiner Pläne habe ich eingehalten, manche nicht. Und weißt du was? Das ist genau richtig so!

Pläne sind doch immer nur ganz grobe Ideen. Du kannst doch nie wissen, wie dein Jahr verlaufen wird. Ich hätte vor einem Jahr nie gedacht, dass ich kündigen werde. Oder dass dieser Blog so durchstartet. Oder ich so viele tolle Leute kennenlerne.

Genau das macht ja auch das Leben aus.

Sind Pläne deswegen schlecht?

Nein, finde ich auf keinen Fall. Nur mache ich eben Pläne und keine guten Vorsätze. So habe ich später wenigstens kein schlechtes Gewissen, wenn sich mein Leben ändert.

Wandern Pony

Deswegen habe ich natürlich auch schon Pläne für 2015:

Diese sind für mich aber mehr Leitlinien, als richtig feste Pläne.

Den Blog noch weiter bekannt machen

Das wichtigste für mich ist eigentlich: Durchhalten. Wie jeder hatte auch ich zwischendurch mal kurze Durststrecken, wo ich einfach nicht wusste, was ich berichten soll. So etwas nehme ich inzwischen gelassener. Dann ist es halt so. Ich will dich ja auch nicht mit sinnlosen Posts langweilen. Trotzdem will ich den Blog noch weiter aufs nächste Level heben. Im März nehme ich dafür am ITB Blog Camp teil. Das wird sicher der Hammer.

Wanderungen

Ein paar Ideen fürs nächste Jahr habe ich natürlich schon. Definitiv wird es uns alle nach Brandenburg verschlagen. Da soll es ja auch traumhaft schön sein und ich bin schon ganz gespannt. Das Wildwestfestival möchte ich auch wieder besuchen. Außerdem plane ich weiterhin die Sächsische Schweiz und den Rennsteig. Und natürlich ganz viele andere Touren und Erlebnisse 🙂

Persönliches

Lernen zu entspannen und wieder mehr Zeit für mich nutzen (einfach mal lesen, Film schauen, nichts tun). Dann steht natürlich auch noch meine Selbstständigkeit vor der Tür. Waaah, ich bin so aufgeregt! 


Ich glaube, mein 2015 wird fantastisch! 🙂 Und deins sicher auch! Was sind deine Pläne für das nächste Jahr? Irgendwas bestimmtes oder lässt du alles auf dich zukommen? Schreib mir einen Kommentar.

 

Mein Weg über den Zaun

Zaun-Header

Warum tue ich mir das eigentlich an? – Das ist der Gedanke, der seit Tagen in meinem Kopf herumschwirrt. Morgens, mittags, abends, nachts. Ich kann nicht mehr gut schlafen, Essen schmeckt mir nicht mehr und ich bin gleichzeitig unruhig und kaputt. Mache ich das Richtige? Habe ich die richtige Entscheidung getroffen?

Ich fühle mich, als hinge ich über einem Zaun. Einem mit Stacheln. Ich hänge hier oben und schaue hinüber. In die andere Welt. Die neue. Die unheimliche.

Hinter mir liegt der mir bekannte Ort. Dort bin ich aufgewachsen, habe gelernt, geliebt und war behütet. Ich wusste, was jeden Tag mit mir passiert. Alles war planbar und ich war sicher.

Sicher und doch nicht glücklich.

Jetzt hänge ich hier und meine Hände beginnen zu bluten. Der Zaun sticht mir in die Arme und überhaupt fühle ich mich nicht wohl. Es ist unbequem und es tut weh.

Die Leute auf der bekannten Seite des Zaunes rufen mir zu. Bleib doch hier! Was willst du denn da drüben? Hier ist es sicher!

Es sind auch meine Freunde und Bekannten, die rufen.

Doch ich weiß, dass ich keine Wahl habe. Dass ich mir selbst diese Wahl schon vor Jahren abgenommen habe.

Deswegen muss ich weiter, auch wenn es nicht leicht ist. Auch wenn mich kaum jemand versteht. Ich bin so neidisch, sagen manche. Und kommen doch nicht mit. Wenn es dir auf der anderen Seite gut geht, komme ich vielleicht nach, sagen die anderen. Und bleiben zurück.

Diesen Weg über den Zaun muss ich ganz alleine gehen.

Viel kann ich von der neuen Seite noch nicht sehen. Ich weiß nicht, welche Gefahren auf mich warten. Und ja, ich habe Angst. Sehr große sogar.

Angst, dass ich nicht genügend Essen finde. Meine alten Freunde nicht oft wiedersehe. Verloren gehe. Nicht glücklich bin. Meine Entscheidung bereue.

Der Zaun wird mein Leben in zwei Teile teilen, ebenso wie er zuvor meine Welt geteilt hat. Natürlich kann man den Zaun von beiden Seiten überklettern. Aber so wie es sich derzeit hier oben anfühlt, möchte ich das nicht noch einmal erleben.

Ich bin sicher, dass es auch nach der Landung noch eine Weile dauert, bis ich angekommen bin. Ich werde meine Ruhe brauchen, damit die Wunden an meinen Händen heilen können. Damit ich die Kraft habe, loszulaufen in diese unbekannte Welt.

Doch während ich hier über dem Zaun hänge, kommt auch noch ein anderes Gefühl dazu: Erleichterung.

Erleichterung dafür, dass ich endlich angefangen habe, auf den Zaun zu klettern. Erleichterung darüber, dass ich eben nicht mehr weiß, was jeden Tag passieren wird. Dass sich mein Freitag heute sehr wohl von dem in 4 Wochen unterscheidet.

Erleichterung darüber, dass ich wieder neugierig auf jeden Tag sein kann.

Und deswegen klettere ich nun mit beiden Beinen über das obere Zaunende und halte mich nur noch mit den Händen fest. Natürlich schaue ich zurück. Ich werde auch dann noch zurückschauen, wenn ich komplett auf der neuen Seite stehe. Doch dann wird es kein Zurück mehr geben.

So lange habe ich gezögert, diesen Schritt zu gehen. So lange stand ich vor dem Zaun und bin doch nie geklettert. So lange habe ich mir eingeredet, dass ich mit dem Leben auf der neuen Seite nicht klar kommen werde. Dass alles gut sei, wie es ist.

So lange, dass ich es mir fast geglaubt hätte.

Ich weiß nicht, was mein erster Schritt auf der neuen Seite sein wird. Aber gerade das erleichtert mich auch. Vorsichtig nehme ich meine Hände vom Zaun. Dann stoße ich mich ab und springe.

– – –

Heute ist mein letzter Arbeitstag als Angestellte. Ich habe meinen Job gekündigt, um noch mehr Freiheit zu spüren. Ich möchte diesen Blog noch weiter vorwärts bringen. Außerdem werde ich als Marketing Beraterin arbeiten. Ich weiß nicht, was kommt, aber ich weiß, dass ich glücklich sein werde.

Danke an euch alle, für eure Unterstützung und lieben Worte. Ohne euch wäre ich nie auf den Zaun geklettert. Ohne euch würde das alles nicht funktionieren. Danke, dass ihr an mich glaubt. Danke, dass ihr diesen Blog zu dem macht, was er ist. Ein dicker Schmatzer von Egon und mir!!

Von Altem trennen und Neues starten (+ große Verlosung)

Wanderschuhe Verlosung

Ein Jahresende ist immer ein guter Grund, sich von Altem zu trennen und Neues zu beginnen, oder? Das habe ich mir jedenfalls gedacht und deswegen wird es im nächsten Jahr einige Veränderungen bei mir geben. Ich werde selbstständig sein, zu Egon ziehen (jaaaa, es ist offiziell!) und überhaupt anders leben als jetzt.

Da ist es ein guter Zeitpunkt, auch einiges zurück zu lassen. Bei mir werden das in diesem Jahr unter anderem zwei meiner treusten Begleiter sein. Seit 4 Jahren waren sie immer bei all meinen Wanderungen und im Alltag dabei. Sie haben mich geschützt und mir stets gute Dienste geleistet. Doch in letzter Zeit hat unsere Beziehung gelitten und wurde regelrecht durchlässig. Deswegen ist es an der Zeit, Abschied zu nehmen.


Liebe Wanderschuhe, es war schön mit euch, doch jetzt müsst ihr neuen und wieder dichten Kollegen weichen. Willkommen Lackner Kitzbühel – Future MID STX Outdoorschuhe!

Einen spacigen Namen habt ihr ja schon einmal. Mir wurde versprochen, dass ihr außerdem wasserdicht und atmungsaktiv seid. Das wollen wir doch gleich mal testen:

Kombiniert habe ich euch mit relativ dicken Wandersocken. Deswegen musste ich euch einmal sogar umtauschen, weil ihr doch ein wenig einengend in unserer Beziehung wart. Doch nun passen wir gut zusammen.

Ich weiß, es zählen die inneren Werte. Aber chic seid ihr auf jeden Fall!

Neue Wanderschuhe

Wir waren gemeinsam mit Egon unterwegs und sind auch ein bisschen gerannt. Ich muss sagen, ihr seid echt bequem. Eure Sohle fällt nach vorne hin so lustig ab und dadurch gebt ihr mir mit jedem Schritt nochmal so richtig Schwung. Nett von euch!

Und auch, wenn es für mich doch ein bisschen anstrengend war, habe ich in euch keine Schwitzefüße bekommen. Super!

Dann kam der Härtetest: Ich wollte es euch eigentlich gar nicht antun. Aber was soll’s, in einer Beziehung ist schließlich nicht immer alles rosarot. Also Augen zu und durch, der Winter verschont uns schließlich nicht.

Wanderschuhe Schnee

Und was soll ich sagen: Ihr seid dicht! Ach, ein Traum und somit viel besser als meine Ex!

Liebe Lackner Wanderschuhe: Ich finde, wir haben einen guten Start in unsere Beziehung hingelegt. Ich bin auf jeden Fall ganz verliebt und freue mich, auf die nächsten Jahre mit euch!


Die Wanderschuhe wurden mir von der Firma hive zur Verfügung gestellt – großes Dankeschön auch hier noch einmal! Schau dir auf jeden Fall mal deren Online-Shop an: Die Preise sind der absolute Knaller! Teilweise 80% günstiger, als der reguläre Preis. Meine neuen Schuhe kosten normalerweise 110 Euro. Bei hive bekommst du sie für 65 Euro.

Du bekommst dort im Shop alles an Outdoor-Bekleidung, was du für eine gelungene Wanderung brauchst. Außerdem natürlich Ausrüstungs- und Pflegegegenstände.

Shop WanderschuheWeil ich von dem Shop wirklich total begeistert bin (und nein, ich werde für diese Werbung nicht bezahlt 😉 ) freue ich mich umso mehr, dass ich dir auch die Möglichkeit geben kann, dort einzukaufen. Hive sponsert nämlich einen 100 Euro Gutschein. Damit kannst du schon richtig viele Schnäppchen ergattern. Danke an hive und dir viel Glück bei der Verlosung!

Gewonnen hat Michael W. Herzlichen Glückwunsch!!

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Diesen Beitrag habe ich für den #Pferdestärken Adventskalender geschrieben. Jeden Tag verlost ein anderer (Pferde-)Blogger einen oder mehrere tolle Gewinne. Hier findest du die ganze Übersicht. Mit dem Adventskalender unterstützen wir Equiwent e.V. Schmiede ohne Grenzen. Wir möchten darauf aufmerksam machen und dazu anhalten, für dieses wichtige Projekt zu spenden. Zu den bisherigen Spendern zählen u.a Barefoot sowie Reitarena, die jeweils eine beachtliche Summe direkt an Equiwent gespendet haben. Wenn du auch spenden möchtest, kontaktiere mich gerne und ich gebe dir alle Infos. Außerdem wäre es toll, wenn du diesen Beitrag teilst, damit möglichst viele (gerade auch Unternehmen) auf unsere Aktion aufmerksam werden.

Der Mindestbestellwert beim Gutschein beträgt 150 Euro.